Bettwanzen

Verdacht auf Bettwanzenbefall - was tun?

Bettwanzen waren jahrelang kaum ein Thema, doch treten sie seit einiger Zeit vermehrt auf. Betroffen sind vor allem Hotelbetriebe und Privathaushalte. Für Hotelbetriebe kann ein Wanzenbefall verheerend sein und den Ruf nachhaltig schädigen. Das Einschleppen dieser Parasiten durch Gäste kann kaum verhindert werden.

Den meisten Hotelangestellten fehlen Kenntnis und Erfahrung mit Bettwanzen, da nach dem grossflächigen Einsatz von DDT-Präparaten Mitte des letzten Jahrhunderts während Jahrzehnten Ruhe herrschte. Ein Befall wird daher meistens nicht frühzeitig wahrgenommen, sondern erst dann, wenn Gäste sich über Stiche und juckende Quaddeln beschweren. Gastgeber in Hotels, Pensionen, Appartements und Jugendherbergen stehen einem Bettwanzenbefall hilflos gegenüber.


Warum kommt es zum Befall?

Ein Grund der Rückkehrt der Bettwanzen liegt sicher in der hohen Mobilität unserer heutigen Gesellschaft. Häufige Geschäfts- und Urlaubsreisen, vermehrte Umzüge von Hausrat sowie der Kauf von Secondhand-Möbeln begünstigen die Verbreitung dieser ungewollten Schädlinge.

 

Wo verstecken sich die Schädlinge?

Der bevorzugte Aufenthalt von Bettwanzen liegt im Schlafbereich ihres Wirtes, d.h. im Hotel- oder Schlafzimmer. Dort verbergen sich die nachtaktiven Blutsauger tagsüber in Falzen von Matratzen, in Ritzen und Fugen von Bettgestellen, hinter Sideboards und Bilderrahmen, hinter losen Tapeten und Fussleisten, in Elektrokanälen und Lichtschaltern, in Hohlräumen von Decken, Wänden und Böden und heute auch in Fernsehern und anderen elektronischen Geräten.